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12.11.2019. Zur Zeit 1 User online

 

 

Mahnwache

 

Die 32. Mahnwache der IML fand am 7. April um 14.30 Uhr am Glockenturm in Letschin statt! "Wir sind jetzt in den Stand-by-Modus gewechselt", sagt Rolf Ignaz von der Initiative Mahnwache Letschin (IML). Stand-by bedeutet, dass man sich immer wieder neu aktivieren kann, sich also nicht aufgelöst hat. >>>  MOZ

Als "Lehrkabinett in Sachen Demokratie" ist die Fotoausstellung "WIDERSTEHT" empfohlen, die das Aktionsbündnis "Initiative Mahnwache Letschin" (BruchKultur e.V.) mit dem Verein "Wir im Oderbruch" e.V. und der evangelischen Kirchengemeinde Letschin ins Leben gerufen hat.

 

Am 6. Januar 2013 ab 14.30 Uhr in Letschin fand vor dem Glockenturm die 31. MAHNWACHE statt. MOZ-8.01.13 Rolf Ignaz erklärte, dass die Bundesregierung den Schutz unseres Bodens, unseres Grund- und Trinkwassers und letztendlich unseres Lebens vor den möglichen Folgen der CO2-Verpressung und durch Fracking verweigert. Damit stiehlt sie sich aus ihrer Verantwortung und überlässt es den Landesregierungen. >>> Flyer

Die Initiative Mahnwache Letschin wird gemeinsam mit den Bürgerinitiativen weiter die Aktivitäten der Wirtschaft und Politik verfolgen, um die Anwendung der CCS-Technologie zu verhindern.

Zur gleichen Zeit fand in der Lausitz der 6. Sternmarsch zwischen den Dörfern Atterwasch, Grabko und Kerkwitz gegen die Vernichtung der Dörfer statt.
Die Initiative Mahnwache Letschin  mit Mario Forner, Pfarrer Schneider und Rolf Ignaz wünschten allen Teilnehmern ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr und luden nach der Mahnwache mit Glühwein zur Fotoausstellung "WIDERSTEHT" ein. MOZ-08.10.12  Am Abend erklärte Prof. Dr. Christian von Hirschhausen,  Forschungsdirektor für Internationale Infrastrukturpolitik und Industrieökonomie am DIW Berlin in einem Interview des rbb-aktuell, dass es nach seiner Meinung für die nächsten 20 Jahre keine Anwendung der CCS – Technologie in Brandenburg geben wird.
Als Zeichen der Wachsamkeit der IML wird die Glocke des Letschiner Glockenturms jeden ersten Sonntag im Monat um 15:00 Uhr weiterhin 350 mal läuten.

Initiative Mahnwache Letschin ein Bündnis der:
Ev. Kirchengemeinde Letschin, Pfarrer Frank Schneider
Wir im Oderbruch e.V. Letschin, Vorsitzender Mario Forner und
Bruch Kultur e.V. Neuhardenberg, Vorsitzender Rolf Ignaz.

  30. MAHNWACHE der IML in Letschin: Am Sonntag den 7. Oktober 2012 um 14.30 Uhr führte die "Initiative Mahnwache Letschin" (IML) von BruchKultur e.V. ihre 30. Mahnwache vor dem Letschiner Glockenturm durch. Im Anschluß wurde die Fotoausstellung "WIDERSTEHT" im Haus Lichtblick eröffnet. 
MOZ-Bericht "Lehrkabinett in Sachen Demokratie".
Mit dem Thema „Rechte einfordern, um nicht rechtlos zu werden“ zeigt die Fotoausstellung von BruchKultur e.V. ein Resümee über den Kampf gegen die CO2-Endlagerung unter dem Oderbruch des Bündnisses "Initiative Mahnwache Letschin" (IML). Die Ausstellung kann bis zum 7. April 2013 besichtigt werden.

 

Am 12. Juli 2012 verstarb Reinhart Rochlitz in seiner häuslichen Umgebung.
Als engagierter CCS-Gegner hat Reinhart mit seinen Liedern die Mahnwachen in Letschin begleitet. Wo immer er konnte, versuchte er die Teilnehmer und Aktivisten aufzumuntern und mit keckem Ton auf die Macher und Machenschaften des CCS-Geschäftes aufmerksam zu machen.
Unsere herzlichste Anteilnahme für seine Frau und Mitstreiterin und den Hinterbliebenen soll auch Mut machen. Reinhart Rochlitz als "der letzte Revoluzzer" wird uns in Erinnerung bleiben.

Neufeld 6. Juli 2012 - Das Bündnis "Initiative Mahnwache Letschin" hat in einem Forum beschlossen die regelmäßige Mahnwache quartalsweise fortzusetzen. Unsere nächste Mahnwache findet am 7. Oktober dann zum 30. Mal statt, die nächste am 6. Januar 2013.  Sollte es aus aktuellen Anlässen notwendig sein, wird die IML wieder sofort am nachfolgenden ersten Sonntag des Monats zur Mahnwache  aufrufen. Die IML bleibt nach wie vor "STAND BY". So hat die IML auch zur 29. Mahnwache aufgerufen als überraschend das CCS-Gesetz den Bundesrat passierte. Nach derzeitiger Einschätzung ist vorerst nicht mit Erkundungen für CO2-Endlager in Brandenburg zu rechnen.

Ein schwarzer Tag für die Vernunft!

Überraschend und innerhalb von drei Tagen - im Vermittlungsausschuss,  Bundestag und Bundesrat wurde der alte CCS-Gesetzentwurf mit lediglich kosmetischen Korrekturen und mit all seinen Kritikpunkten durchgepeitscht. Auch die Vertreter des Landes Brandenburg stimmten dafür. Es ist ein Gesetz, das einer toten Technologie Leben einhauchen soll und vor allem gewissen Landesregierungen zur Gesichtswahrung dient.
Wirtschaftsminister Ralf Christoffers betonte lt. MOZ 29.06.12, dass in Brandenburg keine Erkundung von Speichergebieten wie auch Verpressung von Kohlendioxid geben wird. Auch wenn uns dieses Versprechen nicht zufrieden stellt - noch vor drei Jahren hat das alles sehr viel schlimmer ausgesehen. Die Widerstandsbewegung in Deutschland hat vorerst das Nahziel durchgesetzt und die konkreten Verpressungsprojekte erfolgreich verhindert. Das ist unser gemeinsamer Erfolg und kein geringer. MOZ 02.07.12

Am 23. Sep. 2011 scheiterte das CCS-Gesetz im Bundesrat. Damit ist Vattenfall’s Projekten zur Verpressung von CO2 in Brandenburg die Grundlage entzogen.
Kurze Zeit danach  erklärt Vattenfall seinen Rückzug aus dem CCS-Vorhaben.
Die Europäische Investitionsbank (EIB) soll die CCS-Technologie (CO2-Abscheidung und unterirdische Verpressung) in Zukunft nicht weiter fördern. Das Europäische Parlament hat am 29. März gegen die Subventionierung fossiler Brennstoffe und CCS gestimmt. (Noch ohne legislativen Auswirkungen)
Ein CO2- Endlager im Oderbruch ist vorerst unwahrscheinlich geworden. Die akute Situation ist zurzeit nicht gegeben. Aus diesem Teilerfolg heraus ist die IML zu dem Entschluss gekommen, die Mahnwache  vorerst ruhen zulassen.

 

 

Der Oderlandspiegel 14/15.04.12 / Seite 5 (Auszug): Nach drei Jahren Kampf... Bürgerbewegung geht auf "stand by": In einer bewegenden, vorläufig letzten Mahnwache am Schinkelturm verlas Pfarrer Schneider eine Erklärung, in der die Errichtung eines CO2-Endlagers im Oderbruch als aktuell unwarscheinlich dargestellt wurde. (MOZ-03.04.12)

Erklärung der Initiative Mahnwache Letschin (IML) / 28. Mahnwache d. 01. 04.12

Im März 2009 wurden die Bevölkerung und die Gemeinden über das Gespenst CCS informiert. Vattenfall wollte von seinen  Kohlekraftwerkschloten den Klimakiller  CO2 abfangen und Millionen von Tonnen unrein, hoch verdichtet und verflüssigt zur dauerhaften Speicherung, 1.000 Meter unter nach allen Seiten offenen Schollen, "saline Aquifere" genannt, hier und anderswo verpressen.
Nachgezogene Informationsveranstaltungen von Vattenfall und die Klüngelpolitik unserer Volksvertreter schürten immer mehr Misstrauen gegenüber der vermeintlichen CCS-Risikotechnologie.

Der Verein BruchKultur forderte von Anfang an Aufklärung und suchte Mitstreiter im Kampf gegen das geplante Vorhaben.  Nach den Gründungen der beiden Bürgerinitiativen in Beeskow und Neutrebbin im  Mai 2009 und folgend in Schleswig-Holstein entstand die Internetseite www.co2bombe.de.

Es folgten Aufklärungsveranstaltungen, Unterschriftsammlungen und Gespräche mit Politikern verschiedener Parteien.

Am Sonntag, den 13. Dezember 2009 fand eine "Klimaaktion des Ökumenischen Rates (größte Konfession innerhalb des Christentums) der Kirchen" statt.
Um 15.00 Uhr ging ein Ökumenischer Gottesdienst mit leitenden internationalen Kirchenvertretern im Dom von Kopenhagen zu Ende. Danach mahnten 350 Glockenschläge in der ganzen Welt ein verantwortliches Handeln bei dem „Klimagipfel“ in Kopenhagen an. Auch in Letschin läutete an diesem Tag die Glocke.
Damit begann die regelmäßigen Mahnwachen am Letschiner Kirchturm, die sich gegen eine CO2-Verpressung „hier und anderswo“ aussprachen.

Von nun an mahnte die Letschiner Glocke jeden Sonntag zur gleichen Zeit die die "Bewahrung der Schöpfung" an.
Am 3. März 2010 gründete Bruch Kultur e.V. gemeinsam mit der Ev. Kirchengemeinde  Letschin und dem Verein "Wir im Oderbruch" die "Initiative Mahnwache Letschin" (IML).

 

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