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09.12.2019. Zur Zeit 1 User online

 

  Unsere Idee - unser Selbstverständnis

BruchKultur e.V. steht für den Erhalt des Siedlungsraums Oderbruch und möchte die regionale Identität des Oderbruchs mitgestalten – als einen Raum, in dem das Eigene und das Fremde, das Regionale und das Überregionale immer in Wechselwirkung standen und für die Zukunft neu zu gestalten sind.

BruchKultur e.V. steht für eine lebenswerte Zukunft der Menschen im Oderbruch, die durch wirtschaftliche, soziale, kulturelle und demografische Wandlungen gekennzeichnet ist.

BruchKultur e.V. will deshalb an Diskussionen und Aktivitäten teilhaben, die

  • kulturelle Erlebnisse, Impulse, Denkanstöße ins Oderbruch bringen;
  • die Verbindungen zwischen dem Oderbruch und dem Metro-polenraum darstellen: von den kulturellen Leistungen Preußens und des märkischen Adels über die verheerenden Wirkungen des NS-Regimes und den Widerstand vom 20. Juli, die Ver-ankerung des Oderbruchs im DDR-System und ihre Alternativ-kultur, bis hin zur "Neuentdeckung" des Oderbruchs im wieder vereinten Deutschland;
  • die Lebenserfahrungen von Menschen aus der Kulturmetropole mit jenen der Ortsansässigen zum gleichberechtigten Gedankenaustausch zusammen bringen;
  • tragfähige politische, wirtschaftliche und kulturelle Verbin-dungen zur polnischen Nachbarregion jenseits der Oder entwickeln;
  • sich mit Gefahren für die Gegenwart und Zukunft unserer Region auseinandersetzen, wie z.B.: CO2-Verklappung unter besiedeltem Raum und Naturzerstörung oder auf der politischen Ebene mit Fremdenfeindlichkeit und extremistischem Gedankengut;
  • vor Ort und in den Gemeinden konstruktiv, kritisch und trans-parent jene Entscheidungen begleiten, die die Zukunfts-fähigkeit der Oderregion beeinflussen.

Zum Geleit

Historisch war Brandenburg einst Herrscher über die Metropole Berlin. Im Zuge des sich dann rasch zur Weltstadt entwickelnden Berlin wandelte sich das Land Brandenburg zu einer als Einöde empfundenen Mark. Erst mit Theodor Fontanes "Das Oderland - Wanderungen durch die Mark Brandenburg" sind beide Lebenswelten wieder miteinander ins Gespräch gekommen.

Je mehr Berlin zum "Moloch" sich entwickelte, desto mehr sehnten sich die Berliner nach der Natur.

Auch wenn der Mensch scheinbar die Metropolen vorzuziehen scheint, wird die Provinz, solang sie uns sehenswürdig und gesund erhalten bleibt, weiter ein Sehnsuchtsort, Fluchtpunkt für müde Großstadtseelen, ein Labor für ein anderes Leben jenseits des Tempos und der Zumutungen der Metropole sein.

Längst sind auch im Ländlichen andere Denk- und Handelsweisen entstanden, auf die zu schauen sich lohnt. Das Oderbruch empfanden die Berliner immer schon als Liebreiz zur Natur, zur Einfachheit und entschleunigendes Leben mit seiner Geschichte und seinen Geschichten.

 

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