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12.11.2019. Zur Zeit 1 User online

 

 

Aktionen gegen CCS

Als Mitbegründer der Bürgerinitiative "CO2ntra Endlager" in Neutrebbin und die Einrichtung der Internetseite www.co2bombe.de und kurzzeitigem Betreiben eines Kontaktbüros der BI ist BruchKultur e.V. von Anfang an aktiv gegen das CCS-Vorhaben aufgetreten.

 

Es folgten

  • mehrere Unterschriftssammlungen gegen die CO2-Verkappung z.B. am 15.05.2009 zur Schlössernacht in Neuhardenberg - innerhalb von drei Stunden kamen 531 Unterschriften zusammen.

  • Graffitiaktion bei Europas größtem Umweltfestival in Berlin am 07. 06. 2009 auf einer dafür aufgestellten 15 qm großen Wandfläche.

  • Übergabe von 80.000 Unterschriften an Renate Künast Bündnis 90/Die Grünen die gemeinsam mit den inzwischen Vernetzten Bürgerinitiative aus Schleswig-Holstein und Beeskow gesammelt wurden.

  • Pressekonferenz im Wirtschaftsministerium Potsdam: BruchKultur e.V. und Mitglieder der Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager im Gespräch mit Wirtschaftsminister Junghanns (CDU) und anschließender Pressekonferenz am 03.08.2009 in Potsdam.

  • Gespräch in Seelow mit Ministerpräsident Platzeck am 26.08.2009 mit dem Vorsitzenden von BruchKultur e.V.

  • Teilnahme an der Protestaktion Potsdam am 26.10.2009 vor dem Tagungshotel in Potsdam mit Mitglieder von Campact e.V. gegen die Abbaggerung weiterer Ortschaften in der Lausitz. Mitglieder von BruchKultur e.V. demonstrierten gegen die weitere Legitimierung der Kohleverstromung durch die CCS-Technologie. Kerstin Kaiser (Fraktionschefin der Linken) schuldet es dem Wahlergebnis, dass ihr Wahlversprechen, "Konsequent gegen CO2-Endlager", nicht erfüllt wird.

  • Organisation und Beginn der regelmäßigen Mahnwache in Letschin am 13.12.2009.

  • Gründung des Bündnisses „Initiative Mahnwache Letschin“ IML mit der evangelische Kirchengemeinde und dem Verein „Wir im Oderbruch“ Letschin sowie BruchKultur e.V. Neuhardenberg

  • Teilnahme an der Aktion „Gelbe Kreuze" in Frankfurt (Oder) am 16.08.2010. Mitglieder von BruchKultur, IML und der Bürgerinitiative CO2ntraEndlager haben 500 gelbe Kreuze hergestellt und am 20.08.2010 in Frankfurt (Oder) bei der Verteilung geholfen. MOZ 29.11.10

  • Treffen in Grabko mit dem Wirtschaftsminister Ralf Cristophers (DIE LINKE) am 23.08.2010. Die „Klingerrunde” lud dazu mehrere Bürgerinitiativen - gegen CO2-Endlager - zum Treffen in die Lausitz ein. Mit Urlaubsstrand ähnlicher, frischer gelber Farbe gestaltet, sind die Informationstafeln neben der Wirklichkeit. Überrascht nahm Cristophers zur Kenntnis, dass die Kohlegruben bei der Abbaggerung bis 150m an die Behausungen der Einwohner reichen und dazwischen noch Schienen und Straßen für den Abraumtransport gelegt werden sollen.

  • Demo in Berlin: Am 27.08.2010 demonstrierten Mitglieder der Initiative Mahnwache Letschin von BruchKultur e.V. mit Vertretern der Bürgerinitiativen aus Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Beeskow (BB), Neutrebbin (BB), Greenpeace, BUND und Robbin Wood e.V. vor dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zur Anhörung der Verbände gegen die CCS-Gesetzesvorlage des Bundestages.

  • Kundgebung Beeskow am 04.09.2010 das Bündnis "Initiative Mahnwache Letschin" und BruchKultur e.V. demonstrierten mit 1.000 weiteren Gegnern des vermeintlichen CCS-Vorhabens bei der Kundgebung „Kein Fußbreit auf unser Land“. Aufgerufen hat dazu die Bürgerinitiative CO2-Endlager Stoppen e.V. aus Beeskow.

  • Teilnahme am Aktionstag in Leipzig gegen Emissionshandel und CCS am 15.10.2010 demonstrierten anlässlich des 'Global Day of Action for Climate Justice‘ - Klimagerechtigkeit Leipzig und gegenstromberlin. In verschiedener Stationen wurden Themen der von fossilen Brennstoffen abhängigen Energiepolitik dargestellt und kritisiert. Eine Aktionsdemo vom Hauptbahnhof über den Marktplatz am Alten Rathaus vorbei bis vor die Oper Leipzig mit einen großen silbernen Hammer, der die Kohlekraftwerke aus Pappe zerschlug.

  • Baumpflanzaktionen zwischen 2009 und 2011 entwickelte sich durch Bruch Kultur e.V. beginnend mit einem regionalen Aktionstag „Bäume statt CCS“, später zunächst mit WikiWoods.org, dann mit dem BUND und ROBIN WOOD zu einer deutschlandweite Pflanzaktion "Bäume statt CO2-Endlager", an denen insgesamt über 35.000 Bäume gepflanzt wurden. „Mit dem Pflanzen von Bäumen wollen wir auf Alternativen hinweisen. Wenn Deutschland als starkes Wirtschaftsland mit intelligenten und erneuerbaren Energieträgern der Welt es vorlebt, wie eine ökologische Zukunft aussehen kann, dann wird dies überall die Demokratie stärken. Nehmen wir diese Herausforderung an. Das wird uns die Anerkennung nachfolgender Generationen sichern". Rolf Ignaz

  • Teilnahme an zwei Ostermärsche in Neutrebbin. vor dem Bundesratsgebäude

  • Teilnahme am FRESH AIR FESTIVAL 2010 und 2011 in Ortwig mit einem Informationsstand der IML und Rolfs "Streichholzweitwurf" (neuer Wiesenrekord: 20,17 m von Ulrich Ziesak aus Ortwig).

  • Frankfurt (Oder) am 16.02.2011. Die neue First-Solar-Fabrik hat zum Richtfest am Unternehmensstandort u. a. auch Ministerpräsident Matthias Platzeck eingeladen. Wir wurden nicht eingeladen, waren aber trotzdem da.

  • Beeskow am 27.02.2011 haben sich 2.500 CCS-GegnerInnen in vier Fackelzüge, die an verschiedenen Stadteingängen gestartet waren, sternförmig auf dem Marktplatz zu einem großen, leuchtenden X vereint. Ein Lichtermarsch für den Erhalt einer gesunden Umwelt. Selbst die Veranstalter waren von der großen Resonanz der Veranstaltung überrascht. MOZ - 28.02.11

  • Frankfurt (Oder) am 07.03.11 - Mahnwache einer Abordnung der IML, BruchKultur e.V. und der Bürgerinitiative "CO2ntraEndlager" vor dem Rathaus zur Ausstellungseröffnung "25 Jahre Tschernobyl". Gegen Risikotechnologien, die im Zweifel vom Menschen nicht mehr zu beherrschen sind, hinzuweisen. Vier Tage späther*

*Mit dem Tōhoku-Erdbeben am 11. März 2011 um 14:47 Uhr (Ortszeit) begann die Unfallserie im AKW Fukushima in Japan. In Block 1 bis 3 kam es zu Kernschmelzen. Große Mengen an radioaktivem Material bis 20 Prozent der radioaktiven Emissionen von Tschernobyl – wurden freigesetzt und kontaminierten Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung. Bis 150.000 Einwohner mussten das Gebiet vorübergehend oder dauerhaft verlassen. Hunderttausende in landwirtschaftlichen Betrieben zurückgelassene Tiere verendeten.

  • Protest vor Cafe Moskau in Berlin am 28.03.2011 zum Kongress der Kohlelobby „Informationszentrum klimafreundliches Kohlekraftwerk“ (IZ-Klima). Abordnungen von verschiedenen Bürgerinitiativen, BUND, Greenpeace und IML demonstrierten gegen Greenwashing. Kontra den Lobbyisten.

  • Eine weitere Mahnwache in Müllrose wurde am 19.03.2011 von der Müllroser Bürgerinitiative gegen die CO2-Verpressung auf dem Marktplatz organisiert. Mario Forner von der "Initiative Mahnwache Letschin" verwies in seiner Grußrede vor ca. 300 Demonstranten auf die deutschlandweit starken Vernetzungen aller Bürgerinitiativen und Verbände, die sich gegen die vermeintliche CCS-Technologie aufgestellt haben.

  • Teilnahme an der Protestaktion „MIT TRECKERN UND TROMPETEN“ 30.06.2011 vor dem Amt Barnim in Wriezen zur Tagung des CCS-Erkundungsbeirates.

  • IML-Teilnahme an den Protesten vor dem Bundesratsgebäude in Berlin 2011/12 - eine Einigung zum CCS-Gesetz auf Grundlage des alten Gesetzentwurfs mit kosmetischen Korrekturen droht.

  • Ausstellungeröffnung am 07.10.2012 - "Lehrkabinett in Sachen Demokratie" so Titelte die MOZ ihren Beitrag zur Eröffnung der Fotoausstellung WIDERSTEHT zur 30. Mahnwache gegen die Kohlendioxidlagerung im Oderbruch und anderswo des Aktionsbündnises - Initiative Mahnwache Letschin - vom Verein BruchKultur e.V. mit dem Verein "Wir im Oderbruch" und der Kirchgemeinde Letschin.

 

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